09.02.2012     21:21 Uhr
BabyCare ...gesunde Schwangerschaft
Viele Krankenkassen tragen für Sie die Kosten des BabyCare-Programms. Fragen Sie auch bei Ihrer Kasse nach. Bei vielen Kassen erhalten Sie das Programm schon jetzt in jedem Fall kostenlos.zu den kooperierenden Krankenkassen
Zahlt auch Ihre Krankenkasse?

BabyCare in der Wissenschaft

Das wissenschaftliche Programm BabyCare liefert anhand der Auswertung der Fragebogenergebnisse eine Reihe von Erkenntnissen, die der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit in Form von Publikationen bekannt gemacht werden.

Außerdem berichtet das BabyCare-Team immer wieder über die Erfolge des Programms im Hinblick auf das Ziel, die Frühgeburtenrate zu senken. Durch die regelmäßig durchgeführten Evaluationen auf Basis der Geburtsergebnismeldungen der teilnehmenden Frauenärzte im Vergleich zu Daten der Perinatalstatistik ergibt sich zum Beispiel für BabyCare-Teilnehmerinnen ein um 30 Prozent geringeres Risiko für eine Frühgeburt.

Weitere Detailinformationen können Sie den wissenschaftlichen Publikationen entnehmen, die im Folgenden sowie in der Spalte rechts aufgelistet sind. Per Mausklick gelangen Sie direkt zu dem gewünschten Artikel.

Aktuelle wissenschaftliche Publikationen zu BabyCare:

Eisenmangel in der Schwangerschaft
Der Gynäkologe, September 2011

(..) Eisenmangel und Eisenmangelanämie stellen weltweit ein bedeutendes Gesundheitsproblem gerade auch für Frauen im gebärfähigen Alter und für Schwangere dar. Auf Basis der im Rahmen des BabyCare-Programms erhobenen Angaben zur Ernährung zeigt sich, dass 65% der Schwangeren unter 50% der empfohlenen Menge von Eisen über die Nahrung zu sich nehmen (...).

Artikel "Eisenmangel in der Schwangerschaft herunterladen

Mütterliches Übergewicht und Lebensstil-Faktoren in der Schwangerschaft
Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, August 2011

12 000 Datensätze aus 36 000 Fragebogen des BabyCare-Programmes von 2000–2010 über Body-Mass-Index (BMI) und andere Lebensstil-Faktoren wurden für diese Publikation ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Risiken der Übergewichtigkeit und der Adiposität sowie anderer abstellbarer Lebensstil-Faktoren unbedingt in der präkonzeptionellen Beratung angesprochen und auf Änderung gedrungen werden sollte.

Nachlesen können Sie diese Publlikation in der Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie in der Ausgabe August 2011 (S. 167-171).


Intervention zur Verringerung von Frühgeburten
58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, 10/2010

Studien zeigen, dass die Frühgeburten durch Ansätze der primären und sekundären Prävention verringert werden können. Der primärpräventive BabyCare-Ansatz führt immerhin zu einer Verringerung von >25%.

Artikel "Intervention zur Verringerung von Frühgeburten" herunterladen

Kosten der Früh- und Nichtfrühgeburten und die Effektivität und Effizienz von Präventionsprogrammen am Beispiel BabyCare
Prävention und Gesundheitsförderung, 1. 2009

Auf der Grundlage von DRGs (Diagnosis Related Groups) aus Abrechnungsdaten des Landesverbandes der Betriebskrankenkassen Niedersachsens werden Kosten der Frühgeburten und Nichtfrühgeburten ermittelt sowie Kosteneinsparpotentiale durch primärpräventive Programme wie z.B. BabyCare berechnet.

BabyCare in der "Zeitschrift Prävention und Gesundheitsförderung"