17.05.2012     13:32 Uhr
BabyCare ...gesunde Schwangerschaft

Wissenswertes rund um die Schwangerschaft


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Die Hebamme

Hebammenhilfe umfasst die Beratung und Betreuung während der Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett- und Stillzeit. Sie umfasst Beratung, Begleitung und Versorgung von Mutter und Kind. Hebammenhilfe kann von jeder schwangeren, gebärenden oder entbundenen Frau in Anspruch genommen werden. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Die Mutter hat bis zu zehn Tage nach der Geburt Anspruch auf Nachsorge durch eine Hebamme. Der Anspruch besteht auch zu Hause nach mehrtägigem Klinikaufenthalt. Bei Still-Problemen darf die Mutter die ganze Zeit Hebammenhilfe nutzen. Bei bestimmten Beschwerden besteht bis zu acht Wochen nach der Geburt Anspruch auf 16 weitere zusätzliche Hebammen-Besuche. Erkundigen Sie sich vorab aber genau bei Ihrer Krankenkasse, welche Kosten übernommen werden.
Unter http://www.hebammensuche.de/ können Sie sich eine Hebamme in ihrer Nähe suchen. Die meisten Frauenärzte haben aber auch eine Hebammenliste mit Hebammen in Ihrer Nähe in der Praxis liegen. Auch Kliniken mit einer Geburtshilfeabteilung haben in der Regel eine Hebammenliste. Wenn Sie schon wissen, in welcher Klinik Sie Ihr Kind gebären wollen, ist es sinnvoll, sich dort direkt Hebammen empfehlen zu lassen, die in der Klinik tätig sind oder zumindest mit der Klinik zusammenarbeiten. Eine Hebamme kann Ihnen in vielen Fällen vor, während und nach der Geburt helfen. Folgende Leistungen werden von einer Hebamme erbracht:
  • Beratung in der Schwangerschaft
  • Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden und Vorwehen
  • Geburtsvorbereitungskurse
  • Betreuung während der Geburt
  • Wochenbettbesuche
  • Kurse für Rückbildungsgymnastik
  • Stillberatung
  • Säuglingspflegekurse
 Diese Leistungen werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen und sind besonders für Erstschwangere hilfreich und empfehlenswert. Denn eine Hebamme kann in dieser Zeit für die Frau ein sehr wichtiger Ansprechpartner sein, da sie viele Tipps und Ratschläge geben kann. Man kann sich für die Betreuung auch eine Beleghebamme suchen. Dies sind Hebammen, die in bestimmten Krankenhäusern einen Vertrag haben und so mit der Schwangeren nur für die Geburt in die Klinik fahren. Dies hat den Vorteil, dass die Hebamme die Frau nicht nur bei der Geburt betreut, sondern auch später zu Hause. Wenn man sich keine Beleghebamme sucht, dann hat die Frau zur Geburt meist eine Hebamme und zur Nachbetreuung zu Hause dann eine andere. Weiterhin bietet einige Hebammen einige Wochen vor der Geburt eine 24-Stunden-Rufbereitschaft an. Dies gibt vielen Frauen Sicherheit.

Für welche Hebamme sie sich jedoch entscheiden, ist ihnen überlassen. Wichtig ist nur, dass man sich frühzeitig darum bemüht einen Kontakt zu einer Hebamme herzustellen.


Beitrag zuletzt aktualisiert am: 11.09.09 14:43