17.05.2012     13:36 Uhr
BabyCare ...gesunde Schwangerschaft

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Geburtsmethoden

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten, wie man sein Kind auf die Welt bringen kann. Deshalb sollte man sich vor der Geburt damit auseinander setzt, wie man sein Kind gebären will. Somit muss man sich über die bestehenden Möglichkeiten informieren, um so abzuwägen, welche Methode man für sich selber am besten findet. Dabei ist wichtig, dass dies jeder selber entscheiden sollte, da die Art der Geburt eine sehr subjektive Sache ist. Der einen gefällt die Methode am besten, die der anderen aber gar nicht gefällt. Trotzdem kann es nicht verkehrt sein, auch einmal die Freundin oder Bekannte zu fragen, welche Erfahrungen sie mit der jeweiligen Methode gemacht haben. Weiterhin sollten sie in ihre Überlegungen aber auch ihren Partner mit einbeziehen und so gemeinsam darüber sprechen, welche Möglichkeit für sie die beste sein wird. Es gibt dabei jedoch nicht nur die Auswahl zwischen den einzelnen Geburtmethoden, sondern auch noch die Wahl, wo das Kind geboren werden soll. Dies kann zu Hause, in einer Klinik oder in einem Geburtshaus sein. Gerade dabei kann einen Besichtigung des jeweiligen Ortes sehr helfen sich zu entscheiden.
Was mittlerweile von Frauen immer mehr genutzt wird, ist die Form der ambulanten Geburt. Damit ist gemeint, dass die Frau ganz normal für die Geburt in die Klinik kommt, aber dann einige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause geht. So ist auf der einen Seite gewährleistet, dass man unter der Geburt eine optimale, medizinische Betreuung bekommt, aber gleichzeitig nach der Geburt im Krankenhaus keinem Stress ausgesetzt wird und die ersten Tage mit seinem Kind zu Hause verbringen kann. Dies bieten mittlerweile sehr viele Kliniken an. Vorraussetzungen für eine ambulante Geburt sind jedoch, dass es sowohl der Mutter als auch dem Kind nach der Geburt gut geht und das die Geburt selber problemlos verlaufen ist. Weiterhin müssen einige Dinge für die Zeit nach der Geburt zu Hause beachtet werden. Dabei sollte dafür gesorgt sein, dass die Frau in der ersten 24 Stunden nach der Geburt nicht allein ist. Deshalb sollte der Partner oder eine andere Betreuungsperson die Möglichkeit haben nach der Geburt für die Frau da zu sein. Weiterhin ist es ratsam sich um eine nachbetreuende Hebamme zu kümmern, die der Frau dann mit guten Ratschlägen zur Seite stehen kann und bei kleinen Problemen schnell helfen kann.
Es gibt weiter in einigen Kliniken die Möglichkeit die Geburt in einer Badewanne zu bewältigen. Dies wird dann als Wassergeburt bezeichnet, weil das Kind unter Wasser geboren wird, indem die Mutter in einer Badewanne sitzt. Viele Frauen, die eine Wassergeburt durchgeführt haben, berichten davon, dass die Geburt schneller und weniger schmerzhaft verlaufen sei. Studien zeigen folgende Ergebnisse: Der Medikamentenverbrauch während der Geburt ist etwas niedriger. Die Dammschnittrate ist niedriger. Sie sollten allerdings eine Wassergeburt nur in einem Geburtshaus oder in einer Klinik durchführen lassen, welche damit viele Erfahrungen haben. Dem Kind kann dabei in der Regel nichts passieren, denn es ist meist nur sehr kurz unter Wasser. Dabei verhindert ein natürlicher Reflex, dass Wasser in die Lunge kommt. Mit Sauerstoff wird das Baby in dieser Zeit noch über die Nabelschnur versorgt.
Aber auch wenn es zu Komplikationen kommt, gibt es verschiedene Möglichkeiten dem Kind auf die Welt zu helfen. Dazu zählen z.B. die Zangengeburt oder die Saugglockengeburt. Auch über diese Methoden sollten sie bescheid wissen, auch wenn man nicht davon ausgeht, dass es zu Problemen unter der Geburt kommt. Denn wenn es dann doch passiert, bleibt meist nicht genügend Zeit um darüber nachzudenken, was man möchte und was nicht. Man wird zwar bei solchen Maßnahmen vom Pflegepersonal aufgeklärt, doch ist man unter solchen Umständen meist nur begrenzt aufnahmefähig. Trotzdem haben sie immer die Möglichkeit zu sagen, dass sie etwas nicht wollen. Sie müssen jedoch trotzdem verstehen, dass in manchen Fällen keine Alternativen bestehen und sich somit auf den Rat der Ärzte verlassen.

Wenn es jedoch nicht zu Komplikationen kommt, so gibt es für die Frau auch verschiedene Möglichkeiten der Gebärpositionen. Man kann dabei z.B. zwischen einem Hocker oder zwischen einem Tuch, in das man sich hineinhängen kann, wählen. All diese Möglichkeiten können sie sich meistens bei einer Kreissaalbesichtigung zeigen lassen. Somit ist eine vorzeitige Besichtigung des Geburtsortes sehr sinnvoll, da man dadurch die Räume schon einmal kennen lernt und man einem so schon mal ein Stück Angst genommen werden kann. Weiterhin kann man so am besten entscheiden, welche Methoden einem zusagen und welche man nicht so gut findet.


Beitrag zuletzt aktualisiert am: 11.09.09 14:36