17.05.2012     13:45 Uhr
BabyCare ...gesunde Schwangerschaft

Wissenswertes rund um die Schwangerschaft


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Allergien

Allergische Erkrankungen nehmen in den industrialisierten Ländern weltweit zu. Als Ursache wird u.a. die zunehmende Belastung mit Chemikalien und Schadstoffen diskutiert, wobei wohl auch eine erbliche Komponente beteiligt ist, da die Krankheiten familiär gehäuft auftreten.
Bei allergischen Erkrankungen reagiert unser Immunsystem mit der Bildung von Antikörpern gegen bestimmte Stoffe. Der Körper bzw. einzelne Organe sind nun gegen diese „überempfindlich“, wenn er erneut und wiederholt damit in Kontakt kommt. Allergien können sich in einer Vielzahl von Krankheitsbildern äußern, u.a.:
  • Asthma,
  • Hauterkrankungen,
  • Ekzeme,
  • Neurodermitis,
  • Nesselausschlag (Urticaria),
  • Saisonaler Heuschnupfen,
  • Bindehautentzündung,
  • ganzjähriger Schnupfen,
  • verstopfte Nase,
  • Magen- und Darmbeschwerden
Häufig treten die genannten Krankheiten gleichzeitig auf und nicht selten entwickelt sich aus Schnupfen oder Heuschnupfen erst in einigen Jahren Asthma.
Beim allergischen Schnupfen muss zunächst geklärt werden, welche Allergene die Beschwerden hervorrufen. Therapiert wird i.d.R. mit Antihistaminika, bei verstopfter Nase werden v.a. glukokortikoidhaltige Präparate (Kortison) in Form von Nasensprays eingesetzt.
Neben der medikamentösen Therapie spielt die Allergiekarenz (das Meiden der auslösenden Stoffe) eine wichtige Rolle. Sie ist aber bei nicht wenigen Stoffen kaum praktikabel. In Frage kommt auch eine Hyposensibilsierung, eine spezifische Immuntherapie.

Wenn die Allergien mit Medikamenten behandelt werden, so muss in einer Schwangerschaft die medikamentöse Therapie sorgfältig auf die Schwangerschaft abgestimmt werden. Dazu lassen sie sich am besten von ihrem Arzt beraten, der sie dann auch zu den Spezialisten weiterempfehlen kann


Beitrag zuletzt aktualisiert am: 13.12.11 10:54