17.05.2012     13:53 Uhr
BabyCare ...gesunde Schwangerschaft

Wissenswertes rund um die Schwangerschaft


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Essstörungen

Wenn man sich ein Kind wünscht so kann dies oft durch eine Essstörung, wie z.B. Magersucht oder Bulimie, beeinflusst werden. So werden die Frauen, mit einer Essstörung nur sehr schwer schwanger. Dies ist von der Natur so eingerichtet, da der Körper durch die Krankheit so geschwächt ist, dass er nicht noch ein Kind mit versorgen könnte. So bleibt in diesen Fällen oft eine Schwangerschaft aus. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Schwangerschaft nie möglich ist. Wenn die Frauen ihre Essstörung behandeln lassen und so wieder ein normales Leben führen können, kann es auch zu einer Schwangerschaft kommen. Aber auch wenn sie ihre Essstörungen nicht völlig im Griff haben, können sie schwanger werden. Dabei kann die Erkrankung einen nachhaltigen Einfluss auf die Schwangerschaft haben. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sie, wenn möglich schon vor der Schwangerschaft, und ansonsten auch während der Schwangerschaft über die Problematik sprechen. Dabei sollte vor allem der Partner einbezogen werden, jedoch aber auch der Arzt, der sie in medizinischer Sicht noch einmal beraten kann. Dies ist so wichtig, da Frauen mit extremen Über- oder Untergewicht, was sich aus einer Essstörung ergeben kann, ein erhöhtes Risiko einer Fehlgeburt haben. Weiterhin haben Schwangere, die an Bulimie oder anderen Essstörungen leiden ein höheres Risiko für Frühgeburten. Dabei ergibt sich durch das Untergewicht der Mutter auch oft Untergewicht beim Kind, was dann die Gefahr birgt, dass das Kind zu schwach ist und so innerhalb des 1. Lebensjahres versterben kann. Die Krankheit der Mutter kann sich aber auch nachhaltig auf das Kind auswirken, indem sie ein erhöhtes Risiko haben in späteren Jahren ein chronisches Leiden zu entwickeln wie z.B. Diabetes. Auch treten Entwicklungsstörungen des Kindes gehäuft auf. Deshalb sollten sich Frauen, die schwanger sind auch ausreichend und gesund ernähren. Wenn sie jedoch in der Schwangerschaft merken, dass sie die Krankheit nicht in den Griff bekommen, so Sie sollten sich psychologisch beraten lassen.


Beitrag zuletzt aktualisiert am: 13.12.11 11:02