17.05.2012     14:03 Uhr
BabyCare ...gesunde Schwangerschaft

Wissenswertes rund um die Schwangerschaft


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Stillen

Das Stillen ist teilweise mit sehr vielen negativen Eindrücken belastet, jedoch kann man feststellen, dass mittlerweile immer mehr Frauen wieder anfangen ihre Kinder zu stillen. Sie sollten es trotz der negativen Erfahrungen anderer auf jeden Fall versuchen. In jüngster Zeit sind viele Eltern wegen Meldungen über Dioxine in Lebensmitteln beunruhigt und wollen wissen, ob Muttermilch getestet werden muss, bevor ein Säugling gestillt werden darf. Bei vereinzeltem Konsum von Lebensmitteln mit leicht erhöhtem Dioxingehalt wird der Dioxingehalt der Muttermilch kaum beeinflusst. Daher ist das Testen der Muttermilch nicht sinnvoll. Wichtiger für eine Risikoreduktion für Säuglinge ist die langfristige Reduktion der Grundbelastung, was in den letzten 20 Jahren mit Erfolg bewirkt werden konnte. Dank geringeren Emissionen nehmen Babys heute beim Stillen weniger Rückstände auf als deren Mütter im entsprechenden Alter. Gestillte Kinder haben eine bessere Immunabwehr, sind psychomotorisch weiter fortgeschritten und können ein enges Verhältnis zur Mutter entwickeln. Die Vorteile des Stillens überwiegen ganz klar die möglichen Nachteile durch Dioxine in der Muttermilch.
Durch die Muttermilch bekommt Ihr Kind in den ersten Lebensmonaten alles, was es an Nahrung braucht. Die Muttermilch enthält Abwehrstoffe, die das Kind vor Infektionen schützt. Dadurch wird das Immunsystem Ihres Kindes aufgebaut und gestärkt. Neben vielen Vorteilen für das Kind ist Stillen auch gut für die Mutter, da die Rückbildungsvorgänge im Körper gefördert werden.

Sie können Ihr Kind 6 Monate voll stillen, d.h. ohne Zusatznahrung. Manche Frauen stillen Ihre Kinder auch länger voll. Das ist individuell abhängig von der Gewichtszunahme des Kindes und Ihrem Milchfluss. Heute wird in der Regel nach Verlangen des Kindes gestillt, d.h. die Kinder werden nicht mehr zu bestimmten Uhrzeiten zum Anlegen geweckt, sondern es wird gewartet, bis sie sich "melden". Machen Sie sich aber keine Sorgen, alle Informationen zum Stillen werden Sie nochmals in einem Geburtsvorbereitungskurs bekommen oder spätestens von den Hebammen der Klinik, in der Sie entbinden werden.


Beitrag zuletzt aktualisiert am: 13.12.11 11:29