Schwangerschaft und Alter
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Wichtige Mikronährstoffe in der Schwangerschaft
Die meisten Frauen wissen, wie wichtig eine ausgewogene Ernährung gerade in der Schwangerschaft ist. In dieser Phase kommt hauptsächlich Vollwertkost mit viel Obst und Gemüse auf den Tisch. Denn ob Sie nun in einen saftigen Apfel beißen oder sich ein deftiges Käsebrot schmecken lassen – das heranwachsende Kind isst immer mit. Wichtig für dessen gesunde Entwicklung ist insbesondere die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen in den ersten Schwangerschaftswochen. Dürfte eigentlich kein Problem sein, bei ganzjährig gut gefüllten Obst- und Gemüseregalen - oder? Für die Mehrzahl aller wichtigen Mikronährstoffe trifft diese Einschätzung tatsächlich auch zu. Doch es gibt vier Ausnahmen: An Folsäure und Jod nehmen Frauen in der Regel nur die Hälfte der erforderlichen Menge oder noch weniger auf. Auch mit Calcium und Eisen sind einige Frauen unterversorgt.
Die kritischen Vier! Nehmen Frauen ausreichend Vitamin- und Mineralstoffe zu sich, haben sie seltener eine Fehl- oder Frühgeburt und können ihr Kind besser vor Erkrankungen schützen.
Sinnvoll ist daher eine frühzeitige Ernährungsanalyse. Am besten schon vor Beginn einer Schwangerschaft. Denn einerseits mindert ein bisheriges Verhüten mit der Pille die Aufnahmefähigkeit von Mikronährstoffen wie Jod und Folsäure. Zum anderen erhöht ein Folsäuremangel bereits in der Zeit der Befruchtung das Risiko für Fehlbildungen des Kindes.
Eine Ernährungsanalyse auf der Grundlage des 7-Tageprotokolls der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ist Teil des BabyCare Programms.