Frühgeburt
Trotz aller Fortschritte nimmt die Frühgeburtenrate nicht ab, sondern zu. Eine Frühgeburt liegt vor, wenn die Geburt des Kindes vor der 37. Schwangerschaftswoche erfolgt oder das Kind ein Geburtsgewicht von unter 2.500 Gramm aufweist. 80 Prozent der Frühgeborenen kommen in der 32. - 36. Schwangerschaftswoche zur Welt, 20 Prozent werden ab der 24. - 32. Schwangerschaftswoche geboren. Aber auch Kinder, die von der 32. - 36. Woche geboren werden, sind Frühgeborene.Der Hauptgrund für das Ansteigen der Frühgeburtenrate ist, dass Frauen bei der ersten Schwangerschaft immer älter werden, d.h. lag das Durchschnittsalter beim Eintritt einer Schwangerschaft 1994 noch bei 25 Jahren, liegt dieses jetzt im Schnitt bei 29 Jahren. Mit zunehmendem Alter steigt aber auch das Risiko für Frühgeburten.
Folgen einer Frühgeburt
Aufgrund diverser medizinisch-technischer Fortschritte steigt die Zahl der Kinder, die auch eine erheblich zu frühe Geburt überleben. Doch je unreifer ein Kind geboren wird, desto höher ist sein Risiko, eine bleibende Körperbehinderung oder kognitive Beeinträchtigungen zu bekommen. Das schlimmste was bei einer Frühgeburt passieren kann, ist dass das Frühgeborene vor oder kurz nach der Geburt stirbt. Die Sterblichkeit ist vor allem abhängig vom Gewicht des Kindes. Viele Frühgeborene weisen ihr Leben lang eine deutlich höhere Krankheitshäufigkeit auf.BabyCare senkt nachweislich die Frühgeburtenrate
Mit den Empfehlungen und Hinweisen im BabyCare-Handbuch bzw. aus der individuellen Fragebogenanalyse können Sie aktiv dazu beitragen, die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Frühgeburt zu reduzieren. Denn bei Teilnehmerinnen von BabyCare ist die Wahrscheinlichkeit eine Frühgeburt zu erleiden um 27 Prozent geringer als im Durchschnitt aller Schwangerschaften. Wenn Sie zum ersten Mal schwanger sind, beträgt die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt 10 Prozent, bei Teilnehmerinnen von BabyCare aber nur knapp über 7 Prozent.Auch Schwangere, die schon einmal Kinder geboren haben und an BabyCare teilnehmen, haben ein deutlich geringeres Frühgeburtrisiko.
