Schwangerschaft und Tee
Schwangerschaft und grüner/schwarzer Tee
Ähnlich wie beim Kaffee kann der Genuss von gewissen Sorten Tee, wie schwarzer Tee einige Risiken aufzeigen, jedoch hängt der Koffeingehalt von der Zubereitungsart ab. Da grüner Tee nicht wie schwarzer Tee mit kochendem Wasser aufgebrüht wird, ist der Koffeingehalt bei grünem Tee im Aufguss geringer. Grüner Tee hat außerdem positive gesundheitliche Wirkungen und ist für die Vorbeugung vieler Erkrankungen (ein Enzym bremst z.B. die Bildung und das Wachstum von Tumoren) und Gesundheitsstörungen eine sinnvolle Ernährungskomponente. Wie jedoch aus neuen (wissenschaftlichen) Studien hervorgeht, beeinträchtigt grüner Tee aber auch die Folsäureaufnahme. Folsäure ist gerade im Hinblick auf eine wirksame Reduzierung des Risikos für Fehlbildungen beim Kind (wie bspw. ein offener Rücken - Spina bifida) schon vor der Schwangerschaft sehr sinnvoll. Sie sollten deshalb nicht mehr als 2 Tassen pro Tag davon trinken. Schwarzer Tee reduziert außerdem - wenn Sie diesen während einer Mahlzeit zu sich nehmen - die Eisenaufnahme.Vorsichtig sollten Sie mit Salbeitee sein, denn dieser kann unter Umständen Uteruskontraktionen auslösen und beim Stillen die Milchbildung hemmen.
