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Sportart und Belastung sind entscheidend

Sport ist gut für die Gesundheit. Auch wenn immer mehr Deutsche Sport treiben, ist die Begeisterung dafür geteilt. Unter Schwangeren treiben 31 % gar keinen Sport, 6 % immerhin pro Woche 4 Stunden und mehr.

Sportliche Aktivitäten von Schwangeren (n=23.301)
Sportliche Aktivitäten von Schwangeren

Sport ist auch in der Schwangerschaft zu empfehlen und die schwangeren Sportlerinnen wollen darauf auch gar nicht verzichten. Es gibt jedoch einige Sportarten, die in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen sind. Dazu gehören unter anderem Skifahren und Kampfsport.

Zu empfehlen sind:

  • Jogging
  • Wandern (aber nicht höher als in 2000 m Höhe)
  • Rad fahren,
  • Gymnastik
  • Tanzen
  • Schwimmen.

Überanstrengungen sind aber in jedem Fall zu vermeiden.

Welche Sportarten werden von Schwangeren häufig betrieben? Zu den am häufigsten ausgeübten Sportarten gehören: Schwimmen, Rad fahren, Wandern und Fitness.

Empfehlenswert sind Sportarten mit aerober Belastung, denn sie beugen der Bildung von Thrombosen, Krampfadern und Hämorrhoiden vor, verbessern durch ihren positiven Effekt auf Plasma- und Blutvolumen die Sauerstoffversorgung von Mutter und Kind, bauen psychischen Stress ab, der Schwangerschaft- und Geburtskomplikationen begünstigt und erhöhen die körperliche Leistungsfähigkeit während der Schwangerschaft bis in die Zeit der Entbindung und des Wochenbettes.

Für mehr Bewegung und Entspannung in der Schwangerschaft empfehlen wir unser BabyCare Gymnastikprogramm. Das Programm wurde von der Atem- und Bewegungstherapeutin Petra Möhrke extra für BabyCare entwickelt.


Autoren:
Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig)
Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)
Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Axel Schäfer (Doktor der Medizin, Doktor der Naturwissenschaften, Frauenarzt)
Geprüft durch das wissenschaftliche Beratungskomitee von BabyCare.