Eine besinnliche Vorweihnachtszeit – Zimtgebäck

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Eine besinnliche Vorweihnachtszeit – Zimtgebäck

Es ist soweit, vielerorts sind die Vorbereitungen für die alljährlichen Weihnachtsmärkte in vollem Gange. Auch in den heimischen Küchen wird vermehrt gekocht und gebacken. Es ist die Zeit vieler traditioneller Leckereien und Gewürze. Was gibt es für Schwangere zu beachten?

In den letzten Jahren wurde in der Presse gehäuft über cumarinreiches Zimtgebäck berichtet. Der Stoff gilt laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in größeren Mengen als krebserregend und hat somit Spekulatius & Co einen bitteren Beigeschmack beschert.

Als Antwort auf die allarmierenden Befunde werden Grenzwerte in der Lebensmittelindustrie definiert (2 mg/kg) und entsprechende Rezepturen verändert. Heute sind die Gehalte von Cumarin deutlich geringer als noch vor 4-5 Jahren. Allerdings gelten diese Höchstwerte nicht für das im Handel separat angebotene Zimt, welches immer noch hohe Mengen an Cumarin aufweisen kann. Cassia-Zimt ist hierbei wesentlich stärker belastet als der teurere Ceylon-Zimt. Als allgemeine Empfehlung gilt: weniger ist mehr, Zimt sollte nur in kleinen Maßen genossen werden und stellt dann auch keine Gefahr für die Gesundheit dar.