Eisenmangel in der Schwangerschaft frühzeitig erkennen – BabyCare-App hilft!

Eisenmangel: Jede 3. werdende Mama ist betroffen

Eisenmangel: Jede 3. werdende Mama ist betroffen

Dass eine Schwangere keinesfalls für zwei essen muss, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Etwas mehr als sonst darf es dennoch sein: Ungefähr ab dem vierten Schwangerschaftsmonat steigt Ihr Kalorienbedarf um etwa 250 Kilokalorien pro Tag. Kalorien braucht Ihr Körper also nicht viel mehr als vor der Schwangerschaft, dafür braucht er aber ganz dringend mehr Nährstoffe.

Eisen und Vitamin C – eine gesunde Mischung

Am stärksten ist der Bedarf an Eisen erhöht, er hat sich jetzt von 15 auf 30 mg verdoppelt. Um einer Schwangerschaftsanämie vorzubeugen oder entgegenzuwirken, sollten Sie jetzt ausreichend Eisen zu sich nehmen. Nahrungsmittel mit einem hohen Eisengehalt sind rotes Fleisch (Rind- und Wildfleisch), Vollkornprodukte, Eier und Trockenfrüchte. Da Vitamin C die Aufnahme von Eisen verbessert, sollten Sie auch auf Ihre Vitamin-C-Versorgung achten: Zitrusfrüchte, frisches, rohes Gemüse und Kartoffeln enthalten besonders viel davon. Das heißt: Öfter mal ein Glas Orangensaft zur Mahlzeit! Dem entgegen wirken Hemmstoffe wie Milchprodukte, Kaffee und Schwarztee, diese können die Aufnahme von Eisen stark beeinträchtigen und sollten daher nicht in direkter Kombination mit bspw. Eisentabletten eingenommen werden.

Eisenmangel: Jede 3. werdende Mama ist betroffen

20 – 30 % der Schwangeren haben einen diagnostizierten Eisenmangel und sollten, in Absprache mit ihren Frauenärzten, Zusatzpräparate einnehmen, um eine ausreichende Versorgung ihres ungeborenen Kindes zu gewährleisten. Ein länger andauernder Eisenmangel kann durchaus gravierende Folgen haben, etwa vorzeitige Wehen und eine damit verbundene Frühgeburt.

Auch ein geringes Geburtsgewicht und Wachstumsstörungen durch eine Plazentainsuffizienz – unzureichende Funktion des Mutterkuchens, welcher das ungeborenen Kind mit Sauerstoff, Nährstoffe und z.B. Antikörpern versorgt – können ernstzunehmende Komplikationen sein, denen ein Eisenmangel oder gar eine Eisenmangelanämie zugrunde liegen. Doch auch die Mütter leiden während eines Eisenmangels an typischen, aber vermeidbaren Beschwerden, wie etwa Müdigkeit, Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen.

Eisenmangel frühzeitig erkennen – BabyCare-App und der Fragebogen helfen!

Eine umfangreiche Ernährungsanalyse kann auch weitere Mängel an Nährstoffen während der Schwangerschaft frühzeitig aufdecken, bevor sie zu Komplikationen führen. BabyCare bietet hierfür mehrere Optionen an!

Mit der kostenlosen BabyCare-App können Sie mit Hilfe von Kurztests schnell herausfinden, ob bei Ihnen möglicherweise ein Nährstoffmangel vorliegt. Ausgewertet werden die folgenden, in der Schwangerschaft wichtigen, Mikronährstoffe: Eisen, Jod, Magnesium. Zusätzlich bieten der Ernährungscheck sowie der Test Vitamine und Mineralstoffe weitere Auskünfte zu der Mikronährstoffaufnahme. Die Ergebnisse der Tests bekommen Sie direkt im Anschluss direkt auf Ihrem Gerät angezeigt.

Wer eine ausführliche Ernährungsanalyse machen möchte, kann dies im Rahmen von BabyCare nutrition (nur Ernährungsprotokoll mit Auswertung) oder mittels des BabyCare-Fragebogens tun (individuelle Auswertung des Frühgeburtsrisikos mit Ernährungsanalyse und persönlichen Empfehlungen für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf).

Autorin: Julia Weitlandt
Redaktion: Kaśka Zajchowska

Bild-Copyright © lina smith/flickr (CC BY 2.0)