Eltern-Kind-Kurse

Eltern-Kind-Kurse wie beispielsweise das Babyschwimmen können die Bindung zwischen Eltern und Baby stärken
Eltern-Kind-Kurse wie beispielsweise das Babyschwimmen können die Bindung zwischen Eltern und Baby stärken

Heute bekommen Mütter von Babys – zumindest in größeren Städten – eine schier endlos scheinende Auswahl an Eltern-Kind-Kursen und Veranstaltungen angeboten, die alle förderlich und wichtig für das Kind sein sollen. Doch es stellt sich auch die Frage, welche Kurse inwieweit sinnvoll sind?

Eltern-Kind-Kurse – nicht unverzichtbar, aber nützlich

Tatsache ist, dass die meisten sicher nützlich sind – unverzichtbar ist wohl keiner.

Falls Sie gern einen bestimmten Kurs mit Ihrem Kind besuchen möchten, fragen Sie ruhig Ihre Hebamme oder die Kinderärztin, vielleicht auch Freundinnen, die kleinere Kinder haben, welche Eltern-Kind-Kurse sie besonders gut finden.

Wenn Sie dann Lust bekommen, einen davon mit Ihrem Baby auszuprobieren – nur zu. Vorteil in vielen Kursen ist auch, dass man andere Eltern mit Babys im gleichen Alter kennenlernt und von den Kursleitern oft auch wertvolle Informationen und Tipps bekommt. Letztlich ist es also Ihre Entscheidung, ob und welche Kurse Sie besuchen wollen. Lassen Sie sich deswegen von niemandem unter Druck setzen.

Was ist PEKiP?

Das Prager Eltern-Kind-Programm (PEKiP) will vor allem die Beziehung zwischen Eltern und ihrem Kind unterstützen und das Baby in seiner Entwicklung fördern. Man trifft sich in kleinen Gruppen mit anderen Eltern und deren Babys. Es gibt spezielle Übungen und Spiele, sogenannte Spiel-, Bewegungs- und Sinnesanregungen, auch der Austausch der Eltern untereinander und mit der Gruppenleiterin ist wichtig. Beim Start sollte das Baby mindestens einen Monat alt sein.

In den meisten PEKiP-Kursen dürfen die Kinder sich ohne störende Kleidung und Windeln frei bewegen. Für diesen Zweck sind die Räume stark geheizt, damit die Kleinen nicht frieren.

Wofür ist ein Babyschwimmkurs gut?

Zum Babyschwimmen können Kinder ab etwa drei Monaten – ums tatsächliche Schwimmen geht es dabei allerdings noch nicht. Bei einem Babyschwimmkurs sind jeweils mehrere Eltern mit ihren Babys im Wasser. Die Eltern stützen und halten ihre Kleinen, die sich im feuchten Element viel ausgiebiger bewegen können, als sie es „an Land“ schaffen.

Außerdem wecken das warme Wasser und die Schwerelosigkeit Erinnerungen an die Zeit im Mutterleib. Deshalb ist das Babyschwimmen gut für die Motorik des Kindes – und es macht vor allem Spaß. Wenn Sie also gern mit Ihrem Kind ins Wasser möchten, wird Ihnen ein solcher Eltern-Kind-Kurs sicher gefallen.

Was versteht man unter dem Frühkindlichen Förderungsprogramm FEP – und sollte ich das mit meinem Baby besuchen?

Das Frühkindliche Entwicklungsförderungs-Programm (FEP) soll Babys in ihrer Entwicklung unterstützen – und die Eltern darin, die Beziehung zu ihrem Kind zu vertiefen. In den Kursen sind Musik- und Bewegungsspiele und auch Babymassagen enthalten. Wenn Ihr Baby mindestens drei Wochen alt ist, können Sie mit dem Programm starten, Sie können aber auch später einsteigen, denn FEP ist für Babys bis 18 Monate gedacht und die Spiele sind in den Kursen altersentsprechend angepasst.

Bild-Copyright © Matt/flickr (CC BY 2.0)