Haare färben in der Schwangerschaft

Schwangere oder stillende Frauen sollten von chemischen Haarfarben besser die Finger lassen
Schwangere oder stillende Frauen sollten von chemischen Haarfarben besser die Finger lassen

Schwangere oder stillende Frauen sollten von chemischen Haarfarben besser die Finger lassen, denn alle von ÖKO-TEST im November 2000 getesteten Produkte beinhalten gesundheitlich bedenkliche Farbstoffe, die das Erbgut schädigen oder gar unter dem Verdacht stehen, Krebs auszulösen. Hierbei gibt es keinen Unterschied, ob sie das gesamte Haar oder nur Strähnchen färben.

Auch der Griff zu Tönungen ist keine softe Variante, denn diese enthalten meist die gleichen Komponenten wie permanente Haarfarben. So können die Chemikalien durch die Kopfhaut der Mutter eindringen und lassen sich dann sowohl in der Muttermilch als auch im Fettgewebe des gestillten Kindes in winzigen Spuren nachweisen.

Eine sichere Alternative sind hier deshalb Pflanzenhaarfarben wie Henna, denn diese sind unbedenklich wie der Test im ÖKO-TEST Ratgeber (www.oekotest.de) Kosmetik zeigt.

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