Kleidung in der Schwangerschaft

Home » Blog » Kleidung in der Schwangerschaft

Kleidung in der Schwangerschaft

Wenn es um Mode während der Schwangerschaft geht, denken die meisten modebewussten Frauen sofort an zeltartige Umstandskleidung, die möglichst dafür sorgt die Schwangerschaft zu kaschieren und Frau aussehen lässt, wie aus dem letzten Jahrhundert. Mit unseren Tipps hüllen Sie und Ihren Babybauch sich günstig und kreativ ein.

Die moderne Schwangere steht mehr und mehr zu ihrem größer werdenden Bauch und hält nicht mehr viel davon ihn zu verstecken – zu Recht. Die meisten Frauen halten einen Babybauch für etwas sehr Ästhetisches. Dass haben die Hersteller von Schwangerenmode mittlerweile auch bemerkt und in Form von umspielenden, bauch-und figurbetonten, sogar manchmal sexy Kleidungsstücken umgesetzt. Schwanger sein heißt entgegen des allgemeinen Glaubens jedoch nicht, dass sie auf ihre Lieblingsstücke verzichten müssen. Hohe Stretch Anteile sorgen heutzutage dafür, dass sich zahlreiche Oberteile oder Röcke und Kleider bis in die letzten Wochen der Schwangerschaft tragen lassen. Auch für Ihre Lieblingshose gibt es Kniffe, den Babybauch hinein zu bekommen. Ein einfaches Gummiband durch das Knopfloch stecken, das andere Ende am Knopf befestigen. Tragen Sie ein längeres Shirt lässig darüber, schon ist das Problem gelöst. Sie sollten jedoch immer darauf achten, dass die Mode Sie nie einengt, immer schön locker und bequem ist. Sperren Sie Ihren Bauch nicht ein und vermeiden Sie Druck auf den Bauchnabel. Neue Kleidungsstücke können sie getrost eine Nummer größer kaufen, damit Sie auch in kommenden Schwangerschaftsmonaten noch Freude daran haben.

Die ganz Mutigen unter Ihnen schrecken auch nicht vor dem Kleiderschrank des Partners zurück. Herrenhemden sind bekanntermaßen nicht so tailliert geschnitten, sehen sehr lässig aus, besonders wenn man die Enden schick zum Knoten bindet. Außerdem schont es den Geldbeutel, was Ihrem Partner sicher gefällt.

Um kein unnötiges Allergierisiko einzugehen empfehlen wir eher auf natürliche, statt synthetische Stoffe zurück zu greifen. Je nach Jahreszeit eignet sich am besten Mode aus Baumwolle, Naturwolle, Leinen oder Seide. Der Trend zu natürlichen Stoffen findet sich auch immer mehr in den Bekleidungsketten mit „Mama-Kollektionen“ wieder.

Leider ist es kein Geheimnis, dass Umstandsmode ziemlich teuer ist. Das muss aber nicht sein. Bevor Sie sich komplett neu einkleiden, hören Sie sich zunächst einmal in Ihrem Familien-oder Freundeskreis um, ob die eine oder andere Mutti noch einige Stücke übrig hat, die sie Ihnen vererben würde. Des Weiteren können Sie getrost einen Blick in einen Second-Hand-Shop wagen, hier findet sich gute Qualität zu moderaten Preisen. Wenn ein besonderer Anlass ansteht, leihen Sie sich Ihre Kleider in den entsprechenden Fachgeschäften aus, bevor Sie sich in Unkosten stürzen. Diesen Service bieten mittlerweile die meisten Ausstatter an.

Zum Thema Unterwäsche muss man als werdende Mutter leider der Tatsache ins Auge blicken, die Ansprüche an Ästhetik und Erotik herunterzuschrauben. Das ist nachvollziehbar, denn der Slip sollte sich dem wachsenden Bauch anpassen und die BHs gleichzeitig als Still-BHs genutzt werden können, damit sich der Neukauf langfristig lohnt. Wer sich in den ersten Monaten nicht von der Lieblingswäsche trennen kann, hat die Möglichkeit Verlängerungsstücke für BH-Verschlüsse zu verwenden. Und Slips, die besonders tief geschnitten sind, müssen dem Bauch nicht nachgeben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Experimentieren, Kombinieren und kreativ sein.