Schadstofffreies Babyspielzeug – worauf sollte man achten?

Das Gesundheits- und Umweltbewusstsein nimmt in der deutschen Gesellschaft immer weiter zu und das ist auch gut, denn schließlich ist die Gesundheit eine Grundlage für ein langes und glückliches Leben. Deshalb ist es auch wichtig, dass bereits bei den Kleinsten auf möglichst schadstofffreies Spielzeug geachtet wird.

Viele Eltern möchten heute genau wissen, woher das Kuscheltier oder die Bausteine kommen und aus welchen Materialien sie gefertigt sind. Oftmals ist das allerdings nicht ganz so einfach, da verschiedene Kennzeichnungen und Abkürzungen nicht eindeutig oder selbsterklärend sind. Ist ein Spielzeug zum Beispiel mit dem GS-Siegel (geprüfte Sicherheit) ausgestattet, so handelt es sich um ein für Kinder sicheres Produkt. Das CE-Zeichen, das jedem wahrscheinlich schon einmal begegnet ist, meint lediglich, dass ein Gegenstand den grundlegenden EU-Richtlinien entspricht, jedoch nicht zwingend qualitativ hochwertig ist.

Worauf ist beim Kauf von Spielzeug zu achten?

Holzspielzeug vs. Plastikspielzeug

Das Material ist ebenso ein Faktor, der nicht automatisch auf ein gutes Produkt schließen lässt – manche Eltern schwören auf natürliche Materialien wie Holz oder Kautschuk, mit der Begründung, dass sie besser für das Kind sein als Kunststoff. Dass auch Holzspielzeug nicht frei von Schadstoffen und Giften ist, hat ein Test der Stiftung Warentest 2013 gezeigt. Es kann also nicht gesagt werden, dass Plastik automatisch schlecht und Holz automatisch gut ist, da es immer auch auf den Hersteller und die Verarbeitungsweise ankommt. Außerdem sollten Eltern sich überlegen, für welchen Zweck ein Spielzeug gekauft werden soll – die Wohnung, die Badewanne oder den Sandkasten? Vor allem an feuchten Orten, wie dem Badezimmer oder dem Sandkasten, ist Holzspielzeug nicht unbedingt die beste Wahl, da das Holz durch die Feuchtigkeit aufquellen kann und eventuell schnell anfängt zu faulen.

Verarbeitung und Geruch als Indikatoren

Gerade bei Plastikspielzeug ist es hilfreich, der Nase nach zu entscheiden. Riecht es penetrant nach Lösungsmittel oder anderen chemischen Mitteln, deutet das auf eine schlechte Qualität des Produkts hin. Außerdem kann die Verarbeitung des Spielzeugs mit den Fingern getestet werden, indem an den Kanten des Produkts entlanggefahren wird – das Spielzeug sollte auf keinen Fall scharfe Ecken und Kanten haben. Bei Holzspielzeug können farbige Lacke mit Schadstoffen belastet sein, darum beim nächsten Einkauf eventuell nicht ganz so bunte Teile kaufen.

Auch wenn das Bio-Siegel nicht immer auf ein einwandfreies Produkt hinweist – das gilt sowohl für Lebensmittel als auch Kleidung oder andere Gegenstände – sind solche Sachen doch meist von deutlich besserer Qualität und weniger belastet mit Schadstoffen als Produkte ohne entsprechendes Siegel. Gesundheitlich unbedenkliche Produkte für Ihr Baby sind das A und O, deshalb sollten Sie sich genau informieren und nur hochwertige Sachen für das Kind kaufen: Bio Naturwelt bietet z.B. eine große Auswahl an Naturprodukten, die natürlich frei von Schadstoffen sind.

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