Sehen will gelernt sein! Wie entwickelt sich das Sehvermögen beim Baby

Sehen will gelernt sein! Das Sehvermögen des Neugeborenen ist zunächst noch nicht so gut ausgebildet wie die anderen Sinne

Sehen will gelernt sein! Das Sehvermögen des Neugeborenen ist zunächst noch nicht so gut ausgebildet wie die anderen Sinne

Das Sehvermögen des Neugeborenen ist zunächst noch nicht so gut ausgebildet wie die anderen Sinne. Es kann nur bis zu einer Entfernung von 20 bis 25 Zentimetern bei mittlerer Helligkeit relativ scharf sehen. Doch wie entwickelt sich das Sehvermögen des Babys genau? Und, wie verhält es sich eigentlich mit der Augenfarbe? Hier erfahren Sie mehr.

Sehen wird gelernt!

Besonders gut erkennt Ihr Baby Gesichter. Das Baby kann bereits seinen Blick auf etwas richten, das sein Interesse weckt, indem es die Augen und den Kopf bewegt.

Wenn es etwa sechs Wochen alt ist, können sich seine Augen auch auf größere Entfernungen einstellen, es kann also jetzt nach und nach immer besser auch alles sehen und erkennen, was etwas weiter weg von ihm passiert.

Erkennt mein Baby schon verschiedene Menschen und kann es sie unterscheiden?

Babys können mit etwa sechs Wochen Gegenstände oder Gesichter fixieren. Je häufiger Ihr Baby bestimmte Gesichter wiedersieht, umso vertrauter sind sie ihm und es beginnt, sie sich zu merken. Seine engsten Bezugspersonen, also die Menschen, die sich um das Baby am meisten kümmern, erkennt es bald am Geruch, an der Stimme und danach durchaus auch am Gesicht.

Im Alter von sechs Wochen fängt Ihr Baby auch schon an, das, was es in anderen Gesichtern sieht, zu imitieren: Wird es angelächelt, lächelt es zurück. Ziehen Sie eine Grimasse, wird es versuchen, diese nachzuahmen.

Verändert sich die Augenfarbe des Babys noch?

Das ist tatsächlich der Fall: Im Laufe des ersten Lebensjahres entwickelt sich oft erst die endgültige Augenfarbe. Die meisten hellhäutigen Babys haben anfangs blaue oder blaugraue Augen. Die Augenfarbe dunkelhäutiger Babys entwickelt sich oft von dunkelgrau bis braun weiter zu einem dunkleren Braunton. Die Augenfarbe des Kindes kann dabei der eines Elternteils entsprechen, aber auch stark abweichen, weil die Gene der Großeltern oder anderer Vorfahren sich durchgesetzt haben.

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