Wo die Geburt abläuft – Klinik, Geburtshaus oder zu Hause

21-11-2014-geburt_Newsletter Trotz der Möglichkeit einer Geburt im Geburtshaus oder zu Hause, entscheiden sich über 95% der Schwangeren für eine Entbindung in der Klinik. Diese Variante hat vor allem den Vorteil, dass notwendige Untersuchungen bei Mutter und Kind von Beginn an gesichert sind.

Zudem bietet die Geburt in einer Klinik eine gute Voraussetzung für die Muttermilchernährung und eine umfassende Versorgung nach der Anstrengung der Geburt.

Einige wenige Frauen entscheiden sich aufgrund einer empfundenen „kalten Atmosphäre“ in einer Klinik für eine Geburt im Geburtshaus, welches eine selbstständige, außerklinische Einrichtung der Primärversorgung von Schwangeren und Gebärenden darstellt. Einige Geburtshäuser bieten die Möglichkeit, sich für eine „eigene“ Hebamme zu entscheiden, die die Schwangere während der gesamten Geburt betreut.

Eine sehr umstrittene Möglichkeit der Entbindung ist die Hausgeburt. Oft raten Ärzte davon ab, da die medikamentösen und technisch-diagnostischen Versorgungsmöglichkeiten begrenzt sind und kein trainiertes Team (Arzt, Hebamme, Schwestern) vor Ort ist. Wenn das Kind trotzdem in einer häuslich vertrauten Umgebung zur Welt kommen soll, dann müssen sich Schwangere gründlich darauf vorbereiten. Besonders wichtig ist es, Vorgespräche mit einer Hebamme zu führen und das Vorhaben mit dem Partner und dem Frauenarzt zu besprechen.

Bei einer Risikoschwangerschaft oder bei anderen Komplikationen in der Schwangerschaft ist eine Hausgeburt jedoch nicht möglich.

Im BabyCare-Handbuch erfahren Sie noch mehr über die Geburt und die Möglichkeiten der Entbindung.

Bild-Copyright: ©Ben_Kerckx/flickr (CC BY 2.0)