Die Wassergeburt

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Die Wassergeburt

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In vielen Kliniken ist es möglich, auch die Austreibungsphase in einer Badewanne zu bewältigen. Dies wird dann als Wassergeburt bezeichnet, weil das Kind unter Wasser geboren wird. Viele Frauen, die eine Wassergeburt erlebt haben, berichten davon, dass die Geburt schneller und weniger schmerzhaft verlaufen sei. Studien zeigen folgende Ergebnisse: Der Medikamentenverbrauch während der Geburt ist etwas niedriger – das Gleiche gilt für die Dammschnittrate. Sie sollten allerdings eine Wassergeburt nur in einem Geburtshaus oder in einer Klinik durchführen lassen, welche damit viele Erfahrungen haben. Dem Kind kann dabei in der Regel nichts passieren, denn es ist meist nur sehr kurz unter Wasser. Dabei verhindert ein natürlicher Reflex, dass Wasser in die Lunge kommt. Mit Sauerstoff wird das Baby in dieser Zeit noch über die Nabelschnur versorgt.

 

 

Autoren:
Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig)
Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)
Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Axel Schäfer (Doktor der Medizin, Doktor der Naturwissenschaften, Frauenarzt)
Geprüft durch das wissenschaftliche Beratungskomitee von BabyCare.

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