FAQ

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Elternzeit

Elternzeit ist ein gesetzlicher Anspruch der Eltern gegenüber ihrem Arbeitgeber auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit, welcher auf Grund einer Geburt oder zum Zweck der Betreuung eines Kindes geltend gemacht werden kann. Diese ist mit Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Die Elternzeit muss bis spätestens sieben Wochen vor geplantem Beginn beim Arbeitsgeber beantragt werden. Der Antrag muss schriftlich erfolgen und die Angabe über die Dauer der Elternzeit beinhalten. Ein…

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Kurz und knapp: Welche Anträgen können/müssen nach der Geburt gestellt werden?

Nach und zum Teil bereits vor der Geburt eines Kindes gibt es einige bürokratische Dinge, die von den werdenden Eltern erledigt werden müssen. Um nichts zu vergessen, sind im Folgenden die wichtigsten Anträge aufgelistet, um die sie sich auch schnellst möglich kümmern sollten. Geburtsurkunde Wo? Standesamt des Geburtsortes. Oft kann das Kind direkt im Krankenhaus angemeldet werden. Die Geburtsurkunde muss dann lediglich bei Standesamt abgeholt werden. Wann? Innerhalb einer…

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Erziehungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung

Mit dem Rentenreformgesetz des Jahres 1992 werden für ab dem 01.Januar 1992 geborene Kinder drei Erziehungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung anerkannt. Für Geburten bis 1991 beträgt die Kindererziehungszeit derzeit bis zu 12 Monate. In Anspruch genommen werden kann die Anrechnung der Kindererziehungszeit von dem Elternteil, der das Kind überwiegend erzieht. Umfangreiche und aktuelle Informationen finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung sowie in der Broschüre Kindererziehung: Ihr Plus…

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Lohnfortzahlung bei Beschäftigungsverboten

Beschäftigungsverbot meint, dass werdende Mütter nicht beschäftigt werden dürfen, soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist (§ 3 MuSchG). Durch ein Beschäftigungsverbot darf kein finanzieller Nachteil für Sie entstehen. Bei Beschäftigungsverboten vor den Schutzfristen erhalten Sie den Durchschnittsverdienst, der letzten drei Monate vor Eintritt der Schwangerschaft, inklusive aller eventuell gezahlten Zuschläge. Innerhalb der Schutzfristen (sechs Wochen vor dem errechneten…

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Elterngeld und ElterngeldPlus

Das Elterngeld und das ElterngeldPlus sind einkommensabhängige staatliche Leistungen zur Unterstützung von Eltern, die nach der Geburt nicht oder nicht vollständig erwerbstätig sind. Das Elterngeld/ElterngeldPlus wird bei der Elterngeldstelle beantragt. Der Antrag muss innerhalb der ersten drei Monate nach der Geburt des Babys erfolgen, da das Elterngeld lediglich drei Monate rückwirkend gezahlt wird. Erforderlich ist der von beiden Elternteilen unterschriebene Antrag. Wenn ein Elternteil das alleinige Sorgerecht hat, ist…

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Mutterschaftsgeld

Das Mutterschutzgesetz besagt, dass die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet sind, Mutterschaftsgeld in den 6 Wochen vor und in den 8 Wochen nach der Entbindung zu zahlen, wobei lediglich freiwillig oder pflichtversicherte Arbeitnehmerinnen einen gesetzlichen Anspruch haben. Durch die behandelnde Frauenärztin / den behandelnden Frauenarzt erfolgt die Bescheinigung über den voraussichtlichen Entbindungstermin, welcher an die Krankenkasse geschickt werden muss. Der Arbeitgeber der Schwangeren ist verpflichtet, einen Arbeitgeberzuschuss zu zahlen, wenn „der…

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Landeserziehungsgeld

Für Kinder die zwischen dem 1. Januar 1986 und 31. Dezember 2006 geboren wurden, erhielt das Elternteil, der das Kind vorwiegend erzog, eine Ausgleichsleistung des deutschen Staates. Für Kinder, die seit dem 1. Januar 2007 geboren sind, wird heute das Elterngeld gezahlt. Das (freiwillige) Landeserziehungsgeld wird derzeit nur noch von drei Bundesländern (Bayern, Sachsen, Thüringen) gezahlt. Nähere Informationen finden sie unter den folgenden Links: Zentrum Bayern Familie und Soziales…

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Anmeldung des Kindes

Die Ausstellung der Geburtsurkunde erfolgt beim Standesamt des Geburtsortes. Oft kann das Kind direkt im Krankenhaus angemeldet werden. Die ausgestellte Urkunde muss dann nur noch beim Standesamt abgeholt werden. Als Unterlagen werden die Geburtsbescheinigung der Klinik, die Personalausweise der Eltern, die Heiratsurkunde oder eine beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch benötigt. Wenn bereits vorhanden, sollte die Vaterschaftsanerkennung mit vorgelegt werden. Die Beantragung der Geburtsurkunde sollte innerhalb einer Woche nach der…

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Krankenversicherung des Kindes

Ob das neugeborene Familienmitglied eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung erhält, wird nicht in jedem Fall durch die Eltern bestimmt. Sind beide Elternteile gesetzlich krankenversichert, kann das Neugeborene natürlich in einer gesetzlichen Krankenkasse familienversichert werden. Die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung ist ausgeschlossen, wenn folgende vier Bedingungen gleichzeitig zutreffen: Die Eltern sind verheiratet. Ein Elternteil ist privat krankenversichert. Der Privatversicherte verdient mehr als der gesetzlich versicherte Partner. Der Privatversicherte…

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