Was ist eine Eileiterschwangerschaft?

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Was ist eine Eileiterschwangerschaft?

Bei einer Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften erfolgt die Einnistung einer befruchteten Eizelle außerhalb der Gebärmutter. Diese Schwangerschaften werden auch als extrauterine Schwangerschaft bezeichnet. Etwa eine von 150 Schwangerschaften siedelt sich außerhalb der Gebärmutter an. Die Einnistung kann in den Eileitern, den Eierstöcken, dem Gebärmutterhals aber auch in der Bauchhöhle erfolgen, wobei in der überwiegenden Anzahl der extrauterinen Schwangerschaften ihren Sitz im Eileiter haben.

Eine der häufigsten Ursachen für eine Eileiterschwangerschaft ist eine verhinderte Eipassage im Eileiter. Extrauterine Schwangerschaften treten häufig nach Infektionen, Schwangerschaftsabbrüchen und Spontanaborten auf. Darüber hinaus findet sich nach einer Sterilitätsbehandlung mit Hormonen ein erhöhtes Risiko für eine extrauterine Schwangerschaft.

Autoren:
Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig)
Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)
Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Axel Schäfer (Doktor der Medizin, Doktor der Naturwissenschaften, Frauenarzt)
Geprüft durch das wissenschaftliche Beratungskomitee von BabyCare.

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