FAQ

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Medikamente

Während der gesamten Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht, denn das Risiko der Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft kann nur für ganz wenige Medikamente eindeutig und sicher bestimmt werden. Viele der heute angebotenen Medikamente sind nicht ausreichend darauf geprüft, ob sie eine schädliche Wirkung auf den Embryo ausüben (Embryotoxizität). Deshalb sollten auch Medikamente, auf dessen Beipackzettel Hinweise zu Nebenwirkung bei einer Schwangerschaft aufgeführt sind,…

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Medizinisches Personal

Um eine Gefährdung oder eine Schädigung des Embryos zu vermeiden erfordert eine Schwangerschaft die Berücksichtigung von spezifischen ärztlichen und rechtlichen Belangen. Auch die physischen und psychischen Besonderheiten sind in einer Schwangerschaft zu beachten. Eine werdende oder stillende Mutter darf nicht ohne ausreichenden Schutz mit Stoffen, Zubereitungen oder Erzeugnissen, die ihrer Art nach erfahrungsgemäß Krankheitserreger übertragen können, beschäftigt werden. Der Arbeitgeber ist in erster Linie verpflichtet, durch betriebstechnische Maßnahmen sicher…

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Mehr-, Nacht- und Sonntagsarbeit

§8 des Mutterschutzgesetzes regelt Mehr-, Nacht- und Sonntagsarbeit folgendermaßen: Werdende und Stillende Mütter dürfen nicht in Nachtarbeit (zwischen 20 und 6 Uhr), nicht an Sonn- und Feiertagen und nicht mit Mehrarbeit beschäftigt werden. Sie dürfen nicht mehr als maximal 8 1/2 Stunden täglich oder 90 Stunden pro Doppelwoche, Frauen unter 18 Jahren täglich höchstens acht Stunden oder 80 Stunden in der Doppelwoche arbeiten. Gesetzliche Ruhepausen sowie die Fahrzeit (Wohnung–Arbeitsstelle)…

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Mekonium

Sogenanntes Kindspech, die ersten Darmausscheidungen des Neugeborenen sind schwarz (beziehungsweise dunkelgrün)

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Meldepflicht beim Arbeitgeber

Das Mutterschutzgesetz besagt, es bestehe Mitteilungspflicht der Schwangerschaft, sobald sie der Schwangeren bekannt ist. Da dies keine genaue Frist vorschreibt, ist es Ihre persönliche Angelegenheit, wann Sie sich tatsächlich Gewissheit über Ihren Zustand verschafft haben. Damit können Sie selbst entscheiden, wann Sie Chef oder Chefin informieren. Warten Sie jedoch nicht zu lange damit. Ein guter Zeitpunkt ist der vierte Monat, denn dann ist die Gefahr einer Fehlgeburt nicht mehr…

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Meldepflicht beim Arbeitsamt

Schwangere müssen genauso wie einem Arbeitgeber dem Arbeitsamt ihre Schwangerschaft mit voraussichtlichem Entbindungstermin melden. Denn die Schwangerschaft ist eine entscheidende, vermittlungsrelevante Eigenschaft der potentiell Arbeitssuchenden. Insofern ist die Meldung zwingend notwendig. Autoren: Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig) Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)…

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Methoden der Pränataldiagnostik

Im Folgenden werden einzelne Verfahren der pränatalen Diagnostik vorgestellt. Auch die vorgesehenen drei Ultraschalluntersuchungen der Schwangerenvorsorge sind ein Teil der Pränataldiagnostik, hierzu finden Sie einen gesonderten Beitrag unter dem Thema „Ultraschalluntersuchungen“. Ersttrimester-Screening (Kombination aus mütterlicher Blutuntersuchung und Nackentransparenzmessung) Das Ersttrimester-Screening kann zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden und dient der Erkennung von chromosomalen und nicht-chromosomalen fetalen Erkrankungen, wie z.B. dem Down-Syndrom oder Herzfehlern. Die Untersuchung gehört zu…

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