FAQ

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Alkohol

Schwangere sollten möglichst ganz auf Alkohol verzichten. Besonders im ersten Schwangerschaftsdrittel, in dem sich die Organe des ungeborenen Kindes entwickeln, ist Alkohol am gefährlichsten. Er kann zu folgenschweren Erkrankungen führen. Neben einem zu geringen Wachstum und Gewicht können vermehrt psychosomatische Störungen, Hyperaktivität, Gesichtsanomalien und weitere Fehlbildungen auftreten. Sichere Daten darüber, ab welcher Menge eine Schädigung des ungeborenen Kindes stattfindet, gibt es nicht. Die große Mehrheit der medizinischen Vereinigungen empfiehlt…

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Coronavirus in der Schwangerschaft

SARS-CoV-2 ist ein im Jahr 2019 neu entdecktes Coronavirus, das zur Gruppe der Betacoronaviren gehört und die Coronavirus-Erkrankung COVID-19 (Corona Virus Disease) auslöst. Das Virus trat Ende 2019 zuerst in Wuhan (China) auf und verbreitete sich in den Folgewochen rasch im asiatischen Raum und nach dem Jahreswechsel auch außerhalb Asiens. Ausbreitung Das Robert-Koch-Institut stellt aktuelle Informationen zur Ausbreitung bereit. Übertragungswege Das Sars-CoV-2-Virus ist nach den bisherigen Erfahrungen hoch ansteckend…

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Medikamente

Während der gesamten Schwangerschaft ist Vorsicht geboten, wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht, denn das Risiko der Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft kann nur für ganz wenige Medikamente eindeutig und sicher bestimmt werden. Viele der heute angebotenen Medikamente sind nicht ausreichend darauf geprüft, ob sie eine schädliche Wirkung auf den Embryo ausüben (Embryotoxizität). Deshalb sollten auch Medikamente, auf dessen Beipackzettel Hinweise zu Nebenwirkung bei einer Schwangerschaft aufgeführt sind,…

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Nahrungsergänzungsmittel bereits vor der Schwangerschaft?

Bei der Planung einer Schwangerschaft hat die Einnahme von Folsäure einen sehr hohen Stellenwert. Bei Frauen die bereits vor der Befruchtung ausreichend mit Folsäure versorgt sind sinkt das Fehlbildungsrisiko der Kinder bis zu 70 %. Gerade bei jahrelanger Anwendung der Pille, die die Aufnahme von Folsäure aus der Nahrung hemmt, sollte mit der Planung auch auf eine erhöhte Folsäureversorgung geachtet werden. Um Fehlbildungen vorzubeugen, wird aus diesem Grund schon…

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Pro und Contra der Pränataldiagnostik

Vermutlich gelangen alle werdenden Eltern irgendwann an den Punkt, sich zu fragen, ob ihr Kind gesund zur Welt kommen wird. Die moderne Medizin, genauer gesagt der Bereich der Humangenetik, hält mit der Pränataldiagnostik eine Reihe spezieller Untersuchungsverfahren bereit, mittels derer bereits in einem relativ frühen Schwangerschaftsstadium nach Hinweisen auf mögliche Chromosomenabweichungen, Fehlbildungen und erblich bedingte Erkrankungen beim Ungeborenen gesucht werden kann. Dies kann vor allem für Eltern von Interesse…

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Rauchen

Um die eigene Gesundheit sowie die Gesundheit des ungeborenen Kindes nicht zu gefährden, sollten Schwangere in jedem Fall auf das Rauchen verzichten. Rauchen schädigt neben der Gesundheit der Mutter auch der Gesundheit des heranwachsenden Kindes: Nikotin verengt die Blutgefäße, was eine Verringerung der Durchblutung der Placenta zur Folge hat. Darüber hinaus erhöhen sich der mütterliche und der kindliche Blutdruck. Das im Rauch enthaltene Kohlenmonoxid führt zur Verringerung des Sauerstoffgehaltes…

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Röntgenstrahlen in der Schwangerschaft

Die Verordnung über den Schutz vor Schäden durch Röntgenstrahlen befasst sich in § 22, § 25 und § 28 mit den Besonderheiten der Anwendung ionisierender Strahlen bei weiblichen Personen im gebärfähigen Alter und in der Schwangerschaft. Abhängig von der Dosis und vom Gestationsalter kann eine pränatale Strahlenexposition zum Tod der Embryos sowie zu Fehlbildungen, Wachstumsstörungen, malignen Erkrankungen sowie zu genetischen Veränderungen führen. Trotzdem wird das Risiko ärztlicher Aufnahmen bei…

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Schwangerschaft ab 35 Jahren

Im Durchschnitt sind Frauen in Deutschland mittlerweile knapp 30 Jahre wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Trotzdem werden Frauen ab 32 Jahren als Spätschwangere und Frauen ab dem 35. Lebensjahr medizinisch als Risikoschwangere bezeichnet. Die Altersgrenze von genau 35 Jahren, nach der alles viel riskanter sein soll, gibt es so aber nicht. Viele Schwangere machen sich trotzdem Gedanken darüber, ob sich ihr Alter negativ auf die Schwangerschaft und das…

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Wie häufig kommen Fehlgeburten vor?

Unter dem Begriff der Fehlgeburt (Abort: Abgang) bezeichnet man die totgeborene Leibesfrucht vor Ende der 28. Schwangerschaftswoche. Der Fetus ist weniger als 35 cm groß und wiegt weniger als 1.000 g. Fehlgeburten sind durchaus häufiger, als man zunächst annehmen würde. Bezogen auf diagnostizierte Schwangerschaften, bei denen die Frauen das Kind austragen wollten, beträgt die Fehlgeburtsrate bis zu 20 Prozent. Während der ersten drei Schwangerschaftsmonate (1. Trimenon) ist das Risiko

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Wie hoch ist das Risiko, eine Fehlgeburt zu haben?

Frauen, die in einer früheren Schwangerschaft bereits Probleme hatten, leben natürlich in der großen Angst, es könnte in der aktuellen Schwangerschaft wieder zu Schwierigkeiten kommen. Diese Angst ist zwar verständlich, meist aber übertrieben. Ein optimistischer Blickwinkel unterstützt eine gesunde Reaktion des Körpers. Risiko bei Frauen – mit einem gesunden Kind und bisher keiner Fehlgeburt: 12 Prozent Fehlgeburtsrisiko in der nächsten Schwangerschaft – mit einer Fehlgeburt: 24 Prozent Fehlgeburtsrisiko in…

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