Mehr Zeit im Mutterleib

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Mehr Zeit im Mutterleib

Ein Artikel unseres Kooperationspartners – Die Schwenninger Krankenkasse

Schwangere können das Risiko einer Frühgeburt durch persönliche Vorsorgemaßnahmen deutlich verringern
40 Wochen dauert eine Schwangerschaft auf dem Papier – zum Beispiel in einem Schwangerschaftskalender. Von der Befruchtung bis zur Geburt vergehen im Durchschnitt 38 Wochen. Lässt sich der Nachwuchs etwas mehr Zeit, ist das normalerweise kein Problem. Schwieriger wird es, wenn das Baby vor der abgeschlossenen 37. Schwangerschaftswoche als „Frühchen“ zur Welt kommt.

Winziges Leben
In der Regel bringt ein Frühchen weniger als 2.500 Gramm auf die Waage. Ärzte unterscheiden drei Gruppen:
• Schwangerschaftsdauer unter 28 Wochen; Geburtsgewicht unter 1.000 Gramm
• Schwangerschaftsdauer von 28 bis 31 Wochen; Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm
• Schwangerschaftsdauer von 32 bis 37 Wochen; Geburtsgewicht unter 2.500 Gramm

Zwar sind die Überlebenschancen für ein Frühchen heute höher denn je. Grundsätzlich steigen sie jedoch, je weiter die Schwangerschaft bereits fortgeschritten ist – denn nirgends entwickelt sich ein Baby so gut wie im Bauch der Mutter. Hinzu kommt: Viele Frühchen schaffen zwar den Sprung ins Leben, sind aber gesundheitlichen Risiken und Problemen ausgesetzt. Krankheiten oder auch Behinderungen treten häufiger auf.

Nach einer Frühgeburt ist häufig die mangelnde Lungenreife ein Problem. Die Lunge entwickelt sich etwa bis zur 34. Schwangerschaftswoche. Kommt ein Baby vorher zur Welt, kann das Atemnotsyndrom auftreten. Die Frühchen atmen dann sehr schnell oder kurzzeitig gar nicht und haben eine blasse bis bläuliche Haut. Kündigt sich eine Frühgeburt an, bleibt manchmal Zeit, um die Lungenentwicklung mit Medikamenten zu beschleunigen.

Rechtzeitig schlau machen
Das Risiko einer Frühgeburt lässt sich dank persönlicher Vorsorge deutlich senken. Paare und werdende Eltern sollten sich rechtzeitig informieren. Das Internet kann hier als erster nützlicher Ratgeber zur Seite stehen: So finden sich ausführliche Infos auf der Online-Plattform www.babyharmonie.de/schwangerschaft/fruehgeburt. Wer Unterstützung benötigt, kann sich zudem direkt an seine Krankenkasse wenden. So bietet etwa die Schwenninger Krankenkasse das Vorsorge-Begleitprogramm BabyCare an. Die Eltern erfahren beispielsweise, welche individuellen Risikofaktoren vorzeitige Wehen auslösen können. Bei den teilnehmenden Müttern hat BabyCare die Zahl der Frühgeburten um 25 Prozent gesenkt.

Wirkungsvoll vorbeugen
Grundsätzlich steigt das Risiko einer Frühgeburt mit zunehmendem Alter der Frau, vom 35. Lebensjahr an nimmt die Wahrscheinlichkeit zu. Im Gegensatz zum Alter lassen sich andere Risikofaktoren beeinflussen: Zu viel Stress und extreme sportliche Aktivitäten sind zu vermeiden, genauso wie Infektionen, mangelnde Mundhygiene, Übergewicht und falsche Ernährung. Aufs Rauchen und Alkohol sollten Schwangere komplett verzichten – Drogenkonsum jeglicher Art schadet dem Ungeborenen.
Demgegenüber empfehlen sich eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit täglich Obst und Gemüse sowie einer ausreichenden Versorgung an Vitaminen und Betakarotin, sowie Mineralstoffen (vor allem Eisen und Folsäure) – das vermindert zusätzlich das Risiko einer Fehlgeburt (Verlust eines Ungeborenen vor der 22. Schwangerschaftswoche). Moderater Sport und Entspannungstechniken gehören ebenfalls zur Vorsorge. Frauen mit Kinderwunsch sollten rechtzeitig vor einer Schwangerschaft ihren Zahnarzt besuchen, um eine Parodontitis – eine bakterielle Entzündung des Zahnhalteapparats – auszuschließen. Eine Auswertung der BabyCare-Daten zeigt, dass eine Parodontitis das Frühgeburtsrisiko um die Hälfte erhöht.

Zusammenfassung
Paare sollten sich bereits vor der Schwangerschaft über wirkungsvolle Frühgeburts-Vorsorge informieren. Spezielle Internet-Seiten wie www.babyharmonie.de liefern erste, hilfreiche Informationen. In einem zweiten Schritt empfiehlt sich die Teilnahme an Vorsorge-Programmen wie BabyCare, wie es die Schwenninger Krankenkasse anbietet. Dann sollte einer glücklichen und unbeschwerten Schwangerschaft nichts mehr im Wege stehen.

Zur Schwenninger Krankenkasse:
Die Schwenninger Krankenkasse befindet sich mit rund 330.000 Kunden unter den Top 20 der bundesweit geöffneten Gesetzlichen Krankenkassen. Sitz der Zentrale ist Villingen-Schwenningen, dazu kommen 14 Geschäftsstellen. Insgesamt beschäftigt die bundesweit aktive Schwenninger rund 600 Mitarbeiter. Die Kasse wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem vom Handelsblatt als einer der kundenorientiertesten Dienstleister Deutschlands 2010. Als einzige deutsche Krankenkasse ist die Schwenninger vom TÜV Hessen als Gesamtunternehmen TÜV-zertifiziert. Die Schwenninger erhebt keinen Zusatzbeitrag und wird sowohl in diesem Jahr, als auch 2012 darauf verzichten.

Pressekontakt der Schwenninger Krankenkasse:
Roland Frimmersdorf
Stabsbereichsleiter Politik/
Unternehmenssprecher

Die Schwenninger Krankenkasse
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