BabyCare in der Wissenschaft

Das wissenschaftliche Programm BabyCare liefert anhand der Auswertung der Fragebogenergebnisse eine Reihe von Erkenntnissen, die der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit in Form von Publikationen bekannt gemacht werden.

Außerdem berichtet das BabyCare-Team immer wieder über die Erfolge des Programms im Hinblick auf das Ziel, die Frühgeburtenrate zu senken. Durch die regelmäßig durchgeführten Evaluationen auf Basis der Geburtsergebnismeldungen der teilnehmenden Frauenärzte im Vergleich zu Daten der Perinatalstatistik ergibt sich zum Beispiel für BabyCare-Teilnehmerinnen ein um 30 Prozent geringeres Risiko für eine Frühgeburt.

Weitere Detailinformationen können Sie den wissenschaftlichen Publikationen entnehmen, die im Folgenden sowie in der Spalte rechts aufgelistet sind. Per Mausklick gelangen Sie direkt zu dem gewünschten Artikel.

Aktuelle wissenschaftliche Publikationen zu BabyCare:

Schilddrüsendysfunktion in der Schwangerschaft
H.-U. Altenkirch, R. Neuber, W. Kirschner, J. W. Dudenhausen, M. Müller, A. Kunz, L. Röcker
Juli
2017
Trotz der hohen klinischen Relevanz gibt es in Deutschland wenig epidemiologische Daten zu Schilddrüsenfunktionsstörungen und deren klinischer Bedeutung für Mutter und Kind. Die Auswertung von Surveydaten aus dem pränatalen Programm BabyCare hinsichtlich Schilddrüsenerkrankungen in Kombination mit Schilddrüsenlabordaten eines Berliner Labors unterstreicht die Bedeutung von Schilddrüsenfunktionsstörungen bei Schwangeren.
Präkonzeptionelle Übergewichtsprävention
C. Wäscher, A. Lambeck, U. Korsten-Reck, Dr. W. Kirschner, Prof. Dr. J.W. Dudenhausen
Juli
2017
Die Prävention von Übergewicht und Adipositas ist eine der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Angesichts langwieriger, belastender und vor allem bei Adipositas wenig erfolgversprechender Therapieoptionen, verbunden mit einer steigenden Kostenbelastung für das Gesundheitssystem, wächst die Notwendigkeit der Prävention, insbesondere der Primärprävention. Körpergewicht, -zusammensetzung und Stoffwechsellage von Frauen vor und zum Zeitpunkt der Konzeption scheinen einen Einfluss zu haben.