BabyCare in der Wissenschaft

Das wissenschaftliche Programm BabyCare liefert anhand der Auswertung der Fragebogenergebnisse eine Reihe von Erkenntnissen, die der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit in Form von Publikationen bekannt gemacht werden.

Außerdem berichtet das BabyCare-Team immer wieder über die Erfolge des Programms im Hinblick auf das Ziel, die Frühgeburtenrate zu senken. Durch die regelmäßig durchgeführten Evaluationen auf Basis der Geburtsergebnismeldungen der teilnehmenden Frauenärzte im Vergleich zu Daten der Perinatalstatistik ergibt sich zum Beispiel für BabyCare-Teilnehmerinnen ein um 20 Prozent geringeres Risiko für eine Frühgeburt.

Weitere Detailinformationen können Sie den wissenschaftlichen Publikationen entnehmen, die im Folgenden sowie in der Spalte rechts aufgelistet sind. Per Mausklick gelangen Sie direkt zu dem gewünschten Artikel.

Wissenschaftliche Publikationen zu BabyCare (2011):

Eisenmangel in der Schwangerschaft
Dr. W.Kirschnerm, Prof. Dr. K. Friese, Prof. Dr. J.W.Dudenhausen
August
2011
Von Eisenmangel und der Eisenmangelanämie sind nach europäischen Untersuchungen im Mittel 48% bzw. 9% der Schwangeren und 22% bzw. 4% der Frauen im gebärfähigen Alter betroffen. Die Symptomatik des Eisenmangels und der -anämie führt häufig zu einer erheblichen Einschränkungder Lebensqualität und Leistungsfähigkeit, gleichzeitig liegt ein erhebliches Risiko für Frühgeburten und weitere Komplikationen im Verlauf der Schwangerschaft vor. Die Diagnostik des Eisenmangels über den Hämoglobinwert ist unzureichend, da er einen Eisenmangel viel zu spät erkennen lässt. Die epidemiologische Datenlage zur Gesundheit und zum Ernährungsverhalten von Schwangeren ist in Deutschland völlig defizitär.
Mütterliches Übergewicht und Lebensstil-Faktoren in der Schwangerschaft
J. Dudenhausen, R. Kirschner, A. Grunebaum
August
2011
12 000 Datensätze aus 36 000 Fragebogen des BabyCare-Programmes von 2000–2010 über Body-Mass-Index (BMI) und andere Lebensstil-Faktoren wurden für diese Publikation ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Risiken der Übergewichtigkeit und der Adiposität sowie anderer abstellbarer Lebensstil-Faktoren unbedingt in der präkonzeptionellen Beratung angesprochen und auf Änderung gedrungen werden sollte.

Nachlesen können Sie diese Publlikation in der Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie in der Ausgabe August 2011 (S. 167-171).

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