BabyCare in der Wissenschaft

Das wissenschaftliche Programm BabyCare liefert anhand der Auswertung der Fragebogenergebnisse eine Reihe von Erkenntnissen, die der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit in Form von Publikationen bekannt gemacht werden.

Außerdem berichtet das BabyCare-Team immer wieder über die Erfolge des Programms im Hinblick auf das Ziel, die Frühgeburtenrate zu senken. Durch die regelmäßig durchgeführten Evaluationen auf Basis der Geburtsergebnismeldungen der teilnehmenden Frauenärzte im Vergleich zu Daten der Perinatalstatistik ergibt sich zum Beispiel für BabyCare-Teilnehmerinnen ein um 20 Prozent geringeres Risiko für eine Frühgeburt.

Weitere Detailinformationen können Sie den wissenschaftlichen Publikationen entnehmen, die im Folgenden sowie in der Spalte rechts aufgelistet sind. Per Mausklick gelangen Sie direkt zu dem gewünschten Artikel.

Wissenschaftliche Publikationen zu BabyCare (2013):

Ernährung als Thema in der Schwangerenvorsorge
Dr. W. Kirschner
April
2013
Angesichts des Zugangs breitester Bevölkerungsschichten zu auch qualitativ hochwertigen Lebensmitteln stößt man auch bei Frauenärzten nicht selten auf die Meinung, dass Ernährung eigentlich kein relevantes Thema in der Schwangerschaft mehr sei. Doch nach der Datenlage ist davon auszugehen, dass Ernährungs- und Gewichtsprobleme erhebliche gesundheitliche Risiken für Schwangerschaft, Geburt und spätere Gesundheit des Kindes bergen
Allergische Erkrankungen - was in und nach der Schwangerschaft zu beachten ist
Dr. Wolf Kirschner
April
2013
Allergische Erkrankungen haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Nach einer aktuellen Bevölkerungsbefragung wurde bei 33 % der Bevölkerung (ab 18 Jahren) jemals eine ärztlich diagnostizierte Allergie festgestellt [1]. Frauen sind dabei mit 39 % deutlich häufiger betroffen als Männer (27 %) und Personen mit Hauptschulabschluss weniger häufig als Personen mit Abitur (30 % / 39 %). An der Spitze der Erkrankungen steht mit 20 % der Heuschnupfen (allergische Rhinitis), allergisches Asthma kommt bei 5 % und Neurodermitis bei 4 % der erwachsenen Bevölkerung vor. Nicht zu vergessen sind auch die
Kontaktallergien (9 %) sowie Allergien auf Nahrungs- oder Arzneimittel sowie Insektengifte. Allergische Erkrankungen sind die häufigsten Krankheiten in der Schwangerschaft überhaupt.
Frühgeburten - Ursachen für steigende Raten sind noch unzureichend erforscht
Prof. Dr. K. Friese, Dr. W. Kirschner
März
2013
Die Frühgeburtenraten nehmen in den letzten Jahren und Jahrzehnten nahezu in allen industrialisierten Ländern zu. Zwischen 1990 und 2010 ist die Frühgeburtenrate z. B. in den USA um 16 %, in Niedersachsen um 17 % gestiegen. Deutschland weist im Vergleich der europäischen und nordamerikanischen Staaten nach den USA die höchste Frühgeburtenrate auf.
Seite erstellt am: 09.09.11 14:19
Seite zuletzt aktualisiert am: 08.02.18 16:18