BabyCare in der Wissenschaft

Das wissenschaftliche Programm BabyCare liefert anhand der Auswertung der Fragebogenergebnisse eine Reihe von Erkenntnissen, die der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit in Form von Publikationen bekannt gemacht werden.

Außerdem berichtet das BabyCare-Team immer wieder über die Erfolge des Programms im Hinblick auf das Ziel, die Frühgeburtenrate zu senken. Durch die regelmäßig durchgeführten Evaluationen auf Basis der Geburtsergebnismeldungen der teilnehmenden Frauenärzte im Vergleich zu Daten der Perinatalstatistik ergibt sich zum Beispiel für BabyCare-Teilnehmerinnen ein um 20 Prozent geringeres Risiko für eine Frühgeburt.

Weitere Detailinformationen können Sie den wissenschaftlichen Publikationen entnehmen, die im Folgenden sowie in der Spalte rechts aufgelistet sind. Per Mausklick gelangen Sie direkt zu dem gewünschten Artikel.

Wissenschaftliche Publikationen zu BabyCare (2014):

Interventionsprogramme zur Verringerung von Frühgeburten in der frauenärztlichen Versorgung
Dr. W. Kirschner, I. Mylonas, Prof.Dr. K. Friese
November
2014
Auch wenn sich die Inzidenzraten der Frühgeburt in den letzten Jahren international und national stabilisiert haben, stellt die Frühgeburt auch in Deutschland nach wie vor die größte Herausforderung in der Geburtshilfe dar. In den USA stieg die Frühgeburtenrate von 1990 bis zum Jahr 2006 deutlich an. Das Gleiche gilt für Niedersachsen zwischen 1990 und dem Jahr 2000.
Medikamentöse Krankheitsprävention mit Vitamin D – Epidemiologische Evidenz am Beispiel von Komplikationen im Verlauf der Schwangerschaft und bei der Geburt
Dr. W. Kirschner, Prof. Dr. J. W. Dudenhausen
April
2014
Nationale und internationale epidemiologische Studien zeigen, dass v. a. im Winter große Teile der Bevölkerung einen Vitamin D Mangel aufweisen und die nutritive Vitamin D Aufnahme generell zu gering ist. Dies gilt auch für Schwangere. Im Januar 2012 hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung die Zufuhrempfehlungen bei Vitamin D um das Vielfache erhöht. eine ausreichende Vitamin D Versorgung soll nicht nur auf zahlreiche chronische Krankheiten protektiv wirken, sondern z. B. auch Frühgeburten verringern.
Seite erstellt am: 09.09.11 14:19
Seite zuletzt aktualisiert am: 08.02.18 16:18