Rauchen, Alkohol und Drogen

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Rauchen, Alkohol, Drogen: Gift für Ihr Baby!

Es bedarf keiner weiteren Begründung, dass Rauchen, Alkohol- und Drogenkonsum in der Schwangerschaft unterbleiben sollte. Bis auf das Rauchen hält sich die große Mehrzahl der Schwangeren auch daran. Rauchen verdoppelt das Risiko für Frühgeburten.

19 % unserer BabyCare-Teilnehmerinnen sind Raucher, wenn die Schwangerschaft diagnostiziert wird. 70 % von Ihnen hören dann auf zu rauchen, so dass nur noch 6 % unserer Teilnehmerinnen während der Schwangerschaft rauchen. Aber auch Schwangere, die weiter rauchen, reduzieren die Zahl der gerauchten Zigaretten von 20 vor der Schwangerschaft auf nunmehr 10.

Auch beim Alkoholkonsum sollte man in der Schwangerschaft vorsichtig sein. Die große Mehrzahl der Schwangeren verzichtet ganz auf Alkohol. Epidemiologische Studien zum moderaten Konsum von Alkohol (das ist z. B. 1 Glas Wein, 0,2 Liter pro Tag) zeigen jedoch keine schädlichen Auswirkungen auf das Kind.

Täglicher Konsum von Alkoholika in der Schwangerschaft (n=23.301)
Täglicher Konsum von Alkoholika in der Schwangerschaft

Mehr als 1 Glas Alkohol pro Tag sollte man in der Schwangerschaft nicht trinken. Das tun auch nur maximal 5 % der Schwangeren, die damit ihr Kind unnötig in Gefahr bringen. Jährlich werden in Deutschland 0,2 % der Neugeborenen mit einer Alkoholembryopathie geboren – das sind insgesamt 1400 oft lebenslang geschädigte Kinder.

Mehr zum Thema Rauchen, Alkohol und Drogen finden Sie in unserem BabyCare Handbuch und auf unsere Seite Wissenswertes für Schwangere unter Ernährung, Gewicht und Genussmittel.

Autoren:
Dr. Renate Kirschner (Doktor der Erziehungswissenschaften; seit mehr als 25 Jahren in der sozialwissenschaftlichen Forschung und Beratung tätig)
Dr. Wolf Kirschner (Doktor der Philosophie; seit 1997 in den Bereichen Epidemiologie, Evaluations- und Interventionsforschung, Gesundheitsförderung und Prävention tätig)
Priv. Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Axel Schäfer (Doktor der Medizin, Doktor der Naturwissenschaften, Frauenarzt)
Geprüft durch das wissenschaftliche Beratungskomitee von BabyCare.